aromatherapie


Ölportraits und ausgewählte öle


Ölportraits

Bergamotte – Heiterkeit, Zuversicht und Selbstvertrauen
Der Bergamottebaum entstand durch eine Kreuzung der Bitterorange mit der Zitrone. Aus den kleinen, fruchtig süß duftenden Blüten entwickeln sich birnenförmige Früchte, die zur Reifezeit goldgelb leuchten. Der Baum wird nur wegen der Aromaöle kultiviert und wächst in Südeuropa und Afrika. Das Öl wir durch Auspressen der Schale gewonnen. Der liebliche Duft löst Schwermut und Angst, gleicht Gefühlsschwankungen aus und verströmt heitere Gelassenheit. Das Besondere am Bergamotte-Öl liegt darin, es wirkt beruhigend und entspannend als auch belebend und erfrischend.

Wo kann Bergamotte helfen?
Das Bergamotte-Öl hilft bei psychischer Labilität, gereizter Stimmung, Stress, Zaghaftigkeit und Nervosität. Es vermittelt Heiterkeit, Zuversicht und Selbstvertrauen, fördert Konzentration und Unternehmungsgeist. Weitere Anwendungsgebiete: Das Bergamotte-Öl besitzt hautpflegende Eigenschaften und wird deshalb in vielen Kosmetika verwendet. Seine hautstraffende und regenerierende Wirkung wird bei müder, strapazierter Haut, bei Cellulite, bei Schwangerschaftsstreifen und Krampfadern verwendet.

Worauf ist unbedingt zu achten?
Bergamotte-Öl nicht vor dem Sonnenbad verwenden, es kann die Sonnenempfindlichkeit erhöhen und zu Hautflecken führen. Allergiker sollten die Verträglichkeit in der Armbeuge testen.

Wie kann das Bergamotte-Öl verwendet werden?
  • Massage: Ein paar Tropfen Bergamotte in Basisöl (z.B. Mandelöl) wirken erfrischend und regenerierend auf die Haut, wohltuend auch bei Cellulite und Krampfadern.
  • Vollbad: 8 -10 Tropfen Bergamotte mit Neutralölbad oder Totes Meer Salz mischen und in das eingelassene Badewasser geben. Dieses Bad entspannt Körper und Seele, es wirkt aufmunternd und kräftigend.
  • Raumduft: 4 - 6 Tropfen pro Anwendung auf einen Duftstein oder Duftbrunnen geben. Bergamotte-Öl verfliegt relativ schnell, Mischungen ermöglichen ein längeres Dufterlebnis.
  • Ein Tipp für die Küche: Bergamotte-Öl eignet sich bestens zum Verfeinem von Erfrischungsgetränken und Tees, ABER – bitte sparsam dosieren – nur einen Tropfen mit etwas Honig mischen und abschmecken.
  • Raumpflege: 2 - 3 Tropfen Bergamotte ins Wischwasser verbreiten einen angenehmen, frischen Duft.

Folgende Rezepturen mit Bergamotte-Öl halten wir für Sie bereit:
  • Gute Laune: Motivationsfördernde Duftmischung, verbreitet gute Stimmung, zur Raumbeduftung. Ein wohltuendes Massageöl erhalten Sie, wenn Sie einige Tropfen dieser Mischung in ein Basisöl (z.B. Johanniskrautöl) geben.
  • Energie-Öl: Anregend am Morgen oder nachmittags, wenn der Leistungsknick kommt, bringt es Energie und Schwung, verbessert die Konzentration
  • Gute Nacht: Hilfreich bei Schlafstörungen und Einschlafschwierigkeiten.


Fichtennadel-Öl – Ein Spaziergang im Wald
Der angenehm würzige Duft des Fichtenholzes und der Zapfen strömt einem schon bei einem ausgedehnten Waldspaziergang entgegen. Die jungen Fichtensprossen sind ebenso wie die Nadeln ein bewährtes Heilmittel bei Bronchitis. In alten Kräuterbüchern werden Fichtennadeln auch als Badezusatz bei rheumatischen Erkrankungen empfohlen. Das ätherische Öl wird durch Wasserdampfdestillation der Nadeln gewonnen, 500kg Nadeln liefern 1kg Öl.

Wo kann Fichtennadelöl helfen?

Dieses Öl vermittelt Ausdauer, Kraft, Mut und Zuversicht. Es stärkt das Nervensystem und das Selbstbewusst sein. Das Öl verleiht Ruhe und Zufriedenheit, vermittelt eine belebende Atmosphäre, die sich besonders bei Erschöpfung positiv auswirkt. Es ist die ausgleichende und stärkende Kraft eines Waldspazierganges. Weiterhin wird Fichtennadel-Öl sehr gerne eingesetzt bei Erkältungskrankheiten. Sein frischer Duft wirkt desinfizierend bei Infekten und erleichtert die Atmung. Bei grippalen Infekten verschaffen die schleimlösenden, entkrampfenden und antiseptischen Eigenschaften des Fichtennadel-Öls Linderung.

In der Duftlampe wirkt Fichtennadel intensiv reinigend auf die Raumluft, es nimmt starke Gerüche auf, wie z.B. Küchendüfte und klärt verrauchte Luft.

Inhalt: Eine Mischung aus 2 Tr. Fichtennadel-Öl, 3 Tr. Eukalyptus-Öl und 2 Tr. Thymian-Öl in 1/4 – 1/2 Liter Wasser eingerührt, lindert Husten und Verschleimung.

Massage: 1 - 2 Tropfen Fichtennadel in 4 - 5 Esslöffel Basisöl (z.B. Mandelöl oder Johanniskrautöl) mischen und schmerzende Körperteile im Uhrzeigersinn einreiben. Diese Behandlung wirkt durchblutungsfördernd und entzündungshemmend bei Muskel- und Gelenkbeschwerden.

Vollbad: Ca. 3 - 6 Tropfen Fichtennadel mit Neutralölbad oder Totes Meer Salz mischen und in das eingelassene Badewasser geben. Dieses Bad unterstützt bei Muskel- und Gelenkbeschwerden bei Erschöpfung und nervlicher Belastung. Es fördert den gesamten Stoffwechsel und steigert die Leistung. Bei Fieber bitte nicht baden!

Fichtennadel-Öl lässt sich gut mischen mit Zitrusdüften:
z.B. Fichtennadel und Litsea cubeba (3:1) – stimmt frisch und zuversichtlich
Fichtennadel, Grapefruit, Orange (1:1:1) – verbessert die Konzentration

Folgende Rezepturen mit Fichtennadel-Öl halten wir für Sie bereit:

Hustencreme: Löst Verschleimung und wirkt hustenreizstillend
Erkältungsbad: Erholsam bei Erkältungskrankheiten und Husten
Erkältungstropfen: (ab 6 Monaten) zur Inhalation, für einen erholsamen Schlaf
Erkältungsduft: Zur Raumbeduftung bei Erkältungskrankheiten

Grapefruit – bringt Sonnenschein in unser Leben
Die Frucht der Grapefruit, Citrus paradisi, gleicht einer kleinen Sonne. Der lebendige, fruchtige Duft der großen Früchte verströmt eine heitere Stimmung von Ausgelassenheit und Übermut, er verbindet Lebensfreude mit Zuversicht und neuem Mut.

Der Grapefruitbaum ist ein subtropischer Baum, der bis zu 15m hoch werden kann, die zu den Zitrusfrüchten gehörende Sorte ist vermutlich eine Kreuzung aus Orange und Pampelmuse (Citrus maxima) . Der Name Grapefruit leitet sich von den Früchten ab,welche büschelweise (engl. grape) am Baum hängen. Sie haben eine gelbe Schale, säuerliches Fruchtfleisch und werden bis zu 15 cm groß.

Das Öl wird durch Kaltpressung aus den Schalen gewonnen. Es hat einen zarten, süß-herben Duft.

Wo kann Grapefruit helfen?

Das Grapefruit-Öl wird bei geistiger und körperlicher Überforderung verwendet, bei Überforderung, Stress und Hektik. Es baut neue Kraftreserven auf, vitalisiert, fördert die Konzentration, stärkt das Nervensystem und sorgt für Ausgeglichenheit und Harmonie.

Eine besonders harmonische Komposition ist die Mischung aus Grapefruit, Ylang und Vanille, die die gestresste Seele entspannt und verwöhnt.

Weitere Anwendungsgebiete: Grapefruitöl hat eine sehr gute regenerierende Wirkung auf die Haut, es wirkt hautstraffend, durchblutungsfördernd, entschlackend und regt den Lymphfluss an, darauf beruht die Anwendung bei Cellulite und Faltenbildung. Weiterhin hat das Öl eine starke antimikrobielle Wirkung gegen Bakterien und Pilze.

Massage: Ein paar Tropfen Grapefruit in Basisöl (z.B. Arnica oder Jojobaöl) wirken erfrischend und vitalisierend. Das Öl verbreitet gute Laune.Diese wohltuende Massage wirkt gleichzeitig entschlackend und festigend auf das Bindegewebe.

Vollbad: 8 - 10 Tropfen Grapefruit mit Neutralölbad oder Totes Meer Salz mischen und in das eingelassene Badewasser geben. Dieses Bad bringt neuen Schwung und vermittelt Ausgeglichenheit und Wohlbefinden.

Raumduft: 4 - 6 Tropfen pro Anwendung auf einen Duftstein oder Duftbrunnen gegeben, fördern Konzentration und Vitalität, verbannen Stress und Hektik.

Ein Tipp für die Küche: Grapefruitöl eignet sich bestens zum Verfeinern von Erfrischungsgetränken und Desserts. ABER ! Bitte sparsam dosieren – nur einen Tropfen mit etwas Honig mischen und abschmecken.

Beliebte Duftmischungen:
  • Grapefruit und Petit Grain -erfrischend und aufmunternd
  • Grapefruit und Pfefferminze – für Konzentration und Gedächtnis
  • Grapefruit, Bergamotte, Orange – bringen Harmonie


Lavendel – entspannend, ausgleichend
Der echte Lavendel – Lavandula officinalis oder Lavandula vera ist eine Pflanze, die nur ca. 5 – 7 blühende Rispen trägt und weit verstreut in Höhen von 800 – 1500 Metern wächst. Entsprechend aufwendig ist die Ernte der Blüten und der Ertrag ist gering.

Lavendelöl ist sehr vielseitig einsetzbar: Auf Grund seines antibakteriellen, antiviralen, antiseptischen und entzündungshemmenden Effektes ist es zur ergänzenden Therapie von Atemwegserkrankungen gut geeignet. Darüber hinaus löst es Schleim von den Bronchien.

Lavendelöl kann pur auf die Haut aufgetragen werden. So eignet es sich z.B. zur Pflege nach einem Insektenstich und wirkt ausgleichend bei Hautproblemen. Ein paar Tropfen auf dem Kopfkissen helfen, einen ruhigen Schlaf zu finden.

Mischt sich gut mit:
Bergamotte, Kiefer, Geranie

Duft:
Frisch, krautig bis blumig

Pfefferminz – belebt unser Denken
Pfefferminzöl steigert die Konzentration und belebt unser Denken. Es ist wohltuend bei geistiger Erschöpfung und überreizten Nerven; es hilft zu mehr Selbstvertrauen und Zuversicht und fördert Aufmerksamkeit und Umsicht.

Wo kann Pfefferminzöl helfen?

In der Duftlampe wirkt der aromatische, klare Duft des Pfefferminzöles desinfizierend bei Infekten, belebend und erfrischend bei Erschöpfungszuständen und Ermüdung, krampflösend bei Verspannungen und konzentrationfördernd bei geistiger Anstrengung.

Pfefferminzöl wirkt antiseptisch und krampflösend bei Erkrankungen der oberen Atemwege. Deshalb wird Pfefferminzöl gerne bei grippalen Infekten als Raumduft verwendet. Es entfaltet seine wohltuende Wirkung bei Husten, Schnupfen, Stirnhöhlen- und Rachenentzündung.

Pfefferminze bringt Linderung bei Schmerzen und Koliken im Magen-Darm-Bereich, es kräftigt die Verdauungsorgane und findet Verwendung bei Übelkeit, Durchfall, Blähungen und Verdauungsstörungen. Dazu 2 Tropfen Pfefferminzöl auf 1 Teelöffel Honig in einem Glas Wasser lösen und trinken.

Bei Kopfschmerzen , Migräne, Verspannungen der Muskulatur und Wetterfühligkeit verschafft eine Einreibung mit Pfefferminzöl rasch Erleichterung.

Hinweis:

Pfefferminzöl sollte bei Säuglingen und Kleinkindern nicht verwendet werden, es könnte zu Atemproblemen kommen. Auch in der Schwangerschaft sollte man Pfefferminzöl lieber meiden.

Äußerliche Anwendung: Bei Insektenstichen Pfefferminzöl pur aufgetragen, lindert schnell Juckreiz und Schmerzen. Auch bei Kopfschmerzen und Migräne lässt sich Pefferminzöl pur anwenden, dazu mit einem Wattebausch Schläfen und Nacken abtupfen. Aber sparsam dosieren!!!

Entspannend und belebend nach einem anstrengenden Tag wirkt eine Pfefferminz-Kopfmassage. Eine ausführliche Anleitung erhalten Sie bei uns.

Inhalat: Ein Esslöffel Honig mit 1 - 3 Tropfen Pfefferminzöl mischen und in ca 1/4 - 1/2 Liter Wasser einrühren. Bei grippalen Infekten, Schnupfen, Husten und Verschleimung sowie Kopfschmerzen bringt dies Linderung.

Massage: 1 - 3 Tropfen Pfefferminze in 4 - 5 Esslöffel Basisöl (z.B. Mandelöl oder Johanniskrautöl) mischen und damit Schläfen, Nacken, Schultern und Rücken sowie schmerzende Körperteile im Uhrzeigersinn einreiben. Diese Behandlung wirkt durchblutungsfördernd und wärmend.

Tipp: Wem es beim Autofahren leicht übel wird, dem kann an einem Pfefferminztaschentuch riechen, 1 Tropfen genügt!

Beliebte Mischungen mit Pfefferminze:

z.B. Pfefferminze und Fichte (2:3) – zum freien Durchatmen
Pfefferminze, Rosmarin, Zitrone (1:5:5) – konzentriert und kreativ

Folgende Rezepturen mit Pfefferminzöl halten wir für Sie bereit:

Hustencreme: Löst Verschleimung und wirkt hustenreizstillend
Halsschmerzen:
Gurgel-Konzentrat, schmerzstillend und heilungsfördernd
Kopfwohl:
Roll-On bei Kopfschmerzen und Migräne
Pfefferminz-Raumspray:
Zur Raumbeduftung, z.B bei Erkältungskrankheiten

Vanille – Süße Geborgenheit
Die Vanillepflanze gehört zur Familie der Orchideen, sie kann an Bäumen bis zu 25m emporranken. Ihre blassgelben Blüten öffnen sich nur für einen Tag, doch die Blütezeit beträgt 2 Monate. In dieser Zeit kann eine Vanillepflanze bis zu 1000 Blüten hervorbringen. Das ätherische Öl wird aus den Schoten gewonnen. Die Hauptanbaugebiete liegen in Mexiko und Madagaskar.

Der zärtlich süße, leicht balsamische Duft des Vanille-Öls vermittelt kuschelige Geborgenheit.
Er lässt Missmut und Ärger verfliegen und schenkt uns Ruhe und Wohlbefinden. Der Duft des Vanille-Öls verbreitet woltuende Entspannung und erleichtert das Einschlafen.

Das Öl eignet sich gut für die Duftlampe, aber vorsichtig dosieren, da sich sein intensiver Geruch erst in der Wärme voll entfaltet. Es ist ein schönes "Begrüßungsöl".

Weitere Einsatzmöglichkeiten:
  • Aromatisieren
    Vanille dient zur Aromatisierung von Süßigkeiten wie Bonbons, Pudding, Eiscreme und Weihnachtsgebäck. Das süße und warme Aroma der Vanille hat eine beruhigende und besänftigende Wirkung auf den Organismus. Nicht umsonst dienen Süßigkeiten häufig als kleines Trostpflaster. Schlagsahne: zu der fast fertig geschlagenen Sahne pro 250ml 2 Tropfen Vanille-Öl geben. Schwarzer Tee: pro 100g Schwarzer Tee 3 Tropfen Vanille-Öl auf die getrockneten Teeblätter tropfen, gut schütteln und in einer gut schließenden Dose aufbewahren.
  • Sinnliche Wirkung
    Muttermilch riecht vanilleartig – der Vanilleduft ist somit der Duft an den Gefühle der Geborgenheit geknüpft sind. Als "Liebesöl" schenkt Vanille tiefes Vertrauen. Vanille ist die sanfte Verführerin. Der Duft ist wie eine liebevolle Umarmung. Ein besonders aphrodisierender Duft ist eine Mischung aus Ylang-Ylang, Sandelholz, Jasmin und Vanille (4:2:1:1) oder Ylang-Ylang, Palmarosa und Vanille (4:2:2)
  • Hautöl
    Vanille, Sandelholz und Limette (3:3:12) in 50ml Basisöl (z.B. Mandelöl oder Jojobaöl) mischen. Nach dem Bad die noch nasse Haut damit einstreichen oder sich sanft massieren lassen.
  • Duftbad
    Ca. 3 - 6 Tropfen Vanille-Öl mit Neutralölbad oder Totes Meer Salz mischen und in das eingelassene Badewasser geben. Der süße Badeduft verbreitet eine sinnliche Gelassenheit.

Folgende Rezepturen mit Vanille-Öl halten wir für Sie bereit:
  • Kuscheltraum: Sinnliche Duftmischung für schöne Stunden
  • Winter- und Weihnachtsduft: Zaubert weihnachtliche Stimmung in Ihr Wohnzimmer
  • Lebkuchengewürzmischung: Zur Verfeinerung ihrer Adventsbackwaren (siehe Rezeptvorschlag)

Rezeptideen:
  • Lebkuchenmuffins:
    100g Butter, 150g Zucker, 1/2 Tl Honig, 1 Ei, 250g Mehl, 1Tl Backpulver, 1 Tl Lebkuchen-gewürzmischung
    1. Butter, Zucker, Honig und Ei schaumig schlagen
    2. Mehl, Backpulver und Gewürzmischung untermischen
    3. Im vorgeheizten Ofen bei 180° ca 20 Min backen (Springform oder Backblech)
  • Ingwer-Grapefruit-Muffins:
    150g Zucker, 100g weiche Butter, 2 Eier, 250g Joghurt natur, 250g Mehl, Salz, 1 Tl Backpulver, 3 Tr Ingwer-Öl, 3 Tr Grapefruit-Öl Für den Guss: 150g Puderzucker, 1-2 El Wasser, 5 Tr Orangenöl
    1. Butter, Zucker und Eier schaumig rühren
    2. die ätherischen Öle mit dem Joghurt vermengen
    3. Mehl, Salz, Backpulver und Joghurt in Teilen zugeben
    4. in Muffinsformen oder Kastenform geben
    5. im vorgeheizten Ofen bei 180° backen (Muffins ca 20 Min, Kuchen ca 45 Min)
    6. den ausgekühlten Kuchen mit dem Guss überziehen


Ylang-Ylang – aphrodisierend, entspannend
Das Wort Ylang Ylang kommt aus dem Malaysischen und heißt übersetzt "Blume der Blumen".
In Wirklichkeit bezeichnet Ylang Ylang aber einen Baum mit großen blumenartigen Blüten, die einen faszinierenden Duft verströmen. Sein Duft ist aufregend exotisch und verführerisch. Ylang hellt die Stimmung auf und animiert, sich und andere zu verwöhnen.

ür einen Liter Öl braucht man 50-70kg Blüten. Das beste Öl stammt von Blüten, die im Frühsommer in der ersten Morgenstunden gepflückt werden.

Wo kann Ylang Ylang helfen?

Das Öl wird bei psychischen Erregungen, Enttäuschen, Zweifel, Zorn, nervöser Unruhe und Schlafstörungen verwendet. Es stimmt aufhellend und optimistisch, ist stark aphrodisierend, stimmt versöhnlich und tolerant. Es verbreitet Sanftmut, Harmonie, Heiterkeit und Zufriedenheit. Ylang Ylang stärkt das Selbstwertgefühl und das Vertrauen. Als Raumduft schafft es eine angenehme, entspannende Atmosphäre, in der man seinen Träumen nachhängen kann.

Weitere Anwendungsgebiete:

Ylang wird auch gerne in Kosmetika verwendet. Es fördert die Zellregeneration, tonisiert, entspannt und glättet die Haut.
Ylang Ylang besitzt eine intensive aphrodisierende Wirkung, stimuliert die erotischen Gefühle und hilft die partnerschaftliche Beziehung zu entspannen.

Massage:

1 - 2 Tropfen Ylang Ylang in 4-5 Esslöffel Basisöl (z.B. Mandelöl oder Johanniskrautöl) wirkt pflegend auf die Haut und verwöhnt die Seele. Diese entspannende Anwendung eignet sich zur Gesichtsbehandlung und zur Ganzkörpermassage.

Vollbad:

Ca. 2 - 6 Tropfen Ylang Ylang mit Neutralölbad oder Totes Meer Salz mischen und in das eingelassene Badewasser geben. Dieses Bad wirkt entspannend bei Stress und nervlicher Belastung. Es stimuliert die sinnlichen Bedürfnisse und wirkt harmonisierend. Der blumige Duft nimmt bald die ganze Seele ein.

Raumduft:

2 - 4 Tropfen pro Anwendung auf einen Duftstein oder Duftbrunnen gegeben, verbreiten eine entspannende und aphrodisierende Atmosphäre. Der Duft verbreitet Sanftheit und Harmonie. Ein niedrig dosierter Ylang Duft wirkt so entspannend, dass man ihn sogar als Schlafmittel einsetzen kann. Gute Kombinationen sind Vanille, sowie Bergamotte oder Zitrone.

Ylang Ylang ist sehr intensiv, deshalb bitte äußerst sparsam verwenden. Oft sind Mischungen angenehmer:
Ylang mit Grapefruit (1:5) wirkt aufheiternd
Ylang mit Bergamotte (1:5) wirkt aufmunternd
Ylang mit Sandelholz und Orange (1:2,5) – weich und sanft
Ylang mit Zimt und Manderine (1:1,5) – süß und würzig

Folgende Rezepturen mit Ylang Ylang halten wir für Sie bereit:
  • Wohlfühlbad - erfrischend und ausgleichend
  • Körperöl / Massageöl Relax: zur Körperflege, auch als Massageöl anwendbar, tiefe Entspannung für Körper und Seele, enthält u.a. Rosenholz, Jasmin und Ylang Ylang
  • Nimm's leicht: hebt die Stimmung, stimmt wieder froh und zuversichtlich. Konzentrat zu verwenden als Raumduft, für ein Vollbad ca. 10 Tropfen der Mischung in Totes Meer Salz oder Neutralölbad geben, einige Tropfen vermischt in Johanniskrautöl ergeben eine wohltuende Massage
  • Gesichtsöl Rose: bei trockener Haut und Fältchen, entspannt die Gesichtshaut


Zitrone – Aufmunterung für Geist und Seele
Der Zitronenbaum stammt vermutlich aus Indien, von wo er im ersten Jahrhundert nach Christi nach Mitteleuropa gebracht wurde. Heute wird er im gesamten Mittelmeerraum kultiviert.
Der Zitronenbaum ist ein kleiner, immergrüner Baum, der etwa 5m hoch wird. Das Besondere: er blüht fast ganzjährig und trägt dadurch auch ständig Früchte unterschiedlichen Reifegrades. Die Blüten duften beim Öffnen sehr intensiv aromatisch.
Das Zitronenöl wird durch Kaltpressung aus den Schalen gewonnen.

Wo kann Zitrone helfen?

Eine der Haupteigenschaften des Zitronenöls sind seine starken desinfizierenden Eigenschaften, die es zu einem guten Therapeutikum bei Infektionskrankheiten macht. Immer mehr Krankenhäuser und Praxen nutzen die reinigende und desinfizierende Wirkung in Krankenzimmern und Warteräumen.
Die zweite wohltuende Eigenschaft des Zitronenöls ist seine belebende Wirkung auf Körper und Geist. Es hilft bei Ermüdungserscheinungen, Antriebsarmut, Lustlosigkeit und Gleichgültigkeit.
Es steigert die Konzentrationsfähigkeit, unterstützt die Aufmerksamkeit und den Unternehmungsgeist, belebt das Denkvermögen und fördert geistige Kreativität.

Weitere Anwendungsgebiete: Zitronenöl wird aufgrund seiner erfrischenden, desodorierenden und belebenden Eigenschaften gerne in Kosmetika verwendet, bei müder und gestresster Haut. Es besitzt einen hautstraffenden und tonisierenden Einfluss auf das Bindegewebe bei Faltenbildung und Cellulite.

Worauf ist unbedingt zu achten?

Zitronenöl nicht unmittelbar vor dem Sonnenbad verwenden, da es die Sonnenempfindlichkeit erhöhen kann. Bei empfindlicher Haut können Irritationen auftreten, deshalb vor der ersten Anwendung das Öl verdünnt in der Ellenbeuge testen.

Massage:

Ein paar Tropfen Zitrone in Basisöl (z.B. Mandelöl oder Jojoba) ergeben ein erfrischendes Massageöl bei müder, welker Haut und Cellulite. Ferner wirkt es entspannend bei Migräne, Kopfschmerzen, Muskel- und Gelenkbeschwerden. Bei der Fußreflexzonen-Massage werden Ermüdungsphasen abgebaut, die körperlichen und geistigen Fähigkeiten geweckt.

Vollbad:
Ca. 5 - 10 Tropfen Zitrone mit Neutralölbad oder Totes Meer Salz mischen und in das eingelassene Badewasser geben. Dieses erfrischende Bad wirkt entspannend und aktivierend bei körperlicher und geistiger Erschöpfung.

Raumduft:

4 - 5 Tropfen pro Anwendung auf einen Duftstein oder Duftbrunnen gegeben, reinigen die Raumluft und erfischen. Zitrone verbreitet eine anregende, belebende und heitere Atmosphäre, fördert Konzentration und Aufmerksamkeit.

Ein Tipp für die Küche:

Zitronenöl eignet sich bestens zum Verfeinern von Erfrischungsgetränken, Desserts sowie zum Backen von Torten und Kuchen. ABER! Bitte sparsam dosieren – nur einen Tropfen mit etwas Honig abschmecken.

Folgende Rezepturen mit Zitronenöl halten wir für Sie bereit:
  • Körper / Massageöl Be Aktive: zur belebenden Körpermassage
  • Zitrusgarten Spray: zur schnellen Erfrischung unterwegs
  • Konzentration: Öl-Konzentrat zur Raumbeduftung
  • Anti-Smoke: vertreibt schlechten Rauch und andere schlechte Gerüche.



Ausgewählte Öle für die Hausapotheke

ÄTHERISCHE ÖLE NUR ZUR RAUMBEDUFTUNG PUR ANWENDEN; ANSONSTEN IMMER VERDÜNNT VERWENDEN!

Eukalyptusöl
Die Wirkung bei Erkältungskrankheiten ist selbst schulmedizinisch anerkannt. Es wirkt antiseptisch und stärkt das Immunsystem, außerdem schleimlösend und lindert Hustenreiz. Nicht geeignet für Babys und Kleinkinder.

Fenchel
Hilft gut bei Erkältungen sowie bei Magen- Darmbeschwerden. Es regt den Milchfluss in der Stillzeit an und hat günstigen Einfluss auf Menstruations- und Wechseljahrbeschwerden. Fenchel wirkt beruhigend auf das vegetative Nervensystem und wird zur Minderung von Angstzuständen eingesetzt.

Grapefruitöl
Es wirkt erfrischend, stimmungsaufhellend und konzentrationsfördernd, Wegen seiner kühlenden und hautstraffenden Wirkung findet es Anwendung als Zusatz in Hautpflegeprodukten. Grapefruit soll lebensbejahend und euphorisch stimmen und wird deshalb bei Stress und Erschöpfung eingesetzt.

Latschenkiefer
Antiviral, antiseptisch, wirkt Insekten abweisend, oft angewendet bei Erkältungen und grippalen Infekten, es stärkt und gibt Kraft. Es wirkt auswurfsfördernd und vertieft die Atmung – es bringt Luft in den Körper. Außerdem angewendet zur Luftreinigung: ein paar Tropfen auf einem Duftstein vertreiben unangenehme Küchengerüche.

Lavendel
Es ist das wohl vielseitigste Öl. Es wirkt antimikrobiell, antiviral, antiseptisch und antientzündlich und heilungsfördernd, auch gut schmerzstillend, darüber hinaus wirkt es auch schleimlösend. Auch wirkt es gut bei Hautproblemen, wie Narben, Insektenstichen oder Sonnenbrand. Ein paar Tropfen reines Lavendelöl, pur aufgetragen, wirken bei Verbrennungen sehr schnell schmerzstillend und vermeiden Blasenbildung (nur auf die geschlossene Haut auftragen!). Lavendel hat außerdem eine beruhigende und ausgleichende Wirkung: Vor dem Schlafen angewendet, z.B auf einem Duftstein, hilft es als Stressblocker und verschafft einen tiefen, erholsamen Schlaf.

Lemongras
Dieses Öl belebt die Sinne. Es erfrischt Körper und Geist, wirkt energiespendend und konzentrationsfördernd. Es sollte jedoch recht sparsam dosiert werden, da es zu Haut- oder Schleimhautreizungen führen kann.

Mandarine
Dieses fruchtig-frische Öl wirkt erheiternd, inspirierend, stimmungsaufhellend und zugleich harmonisierend und seelisch aufbauend. Bei Kindern ein beliebtes Öl zur Schlafförderung. Schlaf Gut Duftmischung: Mandarine, Orange, Ylang und Vanille.

Nelkenöl
Ist besonders erfolgreich bei Entzündungen im Mund- Rachenraum, auch wenn es scheußlich schmeckt. Es kann auf die entzündete Stelle aufgetragen oder zum Gurgeln eingesetzt werden. Nelkenöl sollte immer sparsam und nie in der Schwangerschaft angewendet werden.

Pfefferminzöl
Auch hier sind sich selbst die Schulmediziner sicher: Das Öl wirkt schleimlösend und antimikrobiell und stärkt das Immunsystem und findet somit Anwendung bei Husten, Bronchitis und Erkältung. Äußerlich wirkt es schmerz- und juckreizstillend. Es hat eine belebende Wirkung, fördert die Durchblutung und wirkt auch gegen Kopfschmerz. Etwas Öl auf die Schläfen und die Stirn aufgetragen, helfen beinahe so gut wie Schmerzmittel. Bei Babys und Kleinkindern sollte das Öl nicht angewendet werden.

Teebaumöl
Wirkt besonders gut gegen Entzündungen, es ist antiseptisch und pilztötend. Anwendung findet es bei Erkältung, Halsschmerzen sowie Hautunreinheiten und Herpes. Teebaumöl sollte immer nur äußerlich eingesetzt werden und nicht direkt auf offene Wunden gestrichen werden. Auch sollten die Flaschen an einem dunklen und kühlen Platz aufbewahrt werden. Achten Sie beim Teebaumöl auf einen niedrigen Cineolgehalt ( min <5%).

Thymianöl
Stimuliert Körper und Geist. Es wird häufig bei Erkältungen wegen der schleimlösenden und beruhigenden Wirkung eingesetzt. Aber auch bei Hautproblemen wirkt es desinfizierend, bei Schmerzen und Koliken krampflösend sowie bei Gelenkbeschwerden lindernd. Thymian sollte immer nur äußerlich angewendet werden.

Pfefferminz-Kopfmassage
Wohltuend bei Kopfschmerzen und Migräne bei Unwohlsein, Müdigkeit und Stress. Die Bewegungen werden mit Zeige- und Mittelfinger ausgeführt und jeweils 4-5 mal wiederholt.
  • 2 - 3 Tr. reines Pfefferminzöl auf die Fingerspitzen und verreiben
  • zunächst mit zwei Finger jeweils von der Stirnmitte nach außen streichen
  • nocheinmal, doch jetzt bis zu den Schläfen ziehen und 4-5mal kreisen
  • nocheinmal, doch jetzt über das Ohr und den Nacken bis über die Schultern ausstreichen
  • Kopf vorbeugen, 1 Tr. Öl zwischen Zeigefinger und Daumen verreiben und neben der Halswirbelsäule leicht nach von unten nach oben streichen, schließlich oben in der Grube verharren und von innen nach außen kreisen
  • anschließend mit Daumen und Zeigefinger neben der Halswirbelsäule leicht von unten nach oben Druckpunkte setzen, zunächst ca 2cm neben der Halswirbelsäule, danach ca 1cm daneben

Jetzt wieder mit Zeige- und Mittelfinger arbeiten, aber ohne Öl!
  • am Haaransatz von der Mitte bis zu den Ohren ausstreichen und die Ohrläppchen kneten
  • jetzt von der Stirn mit allen Fingerspitzen nach oben durch die Haare ziehen, abwechselnd mit der rechten bzw linken Hand über Kreuz
  • anschließend mit allen Fingerspitzen die gesamte Kopfhaut massieren
Das Finale:
  • den Kopf vorbeugen
  • in die hohle Hand etwas Wasser und 2-3 Tr. Pfefferminzöl geben und zwischen den Händen verreiben
  • oben am Nacken beginnen, mit beiden Händen nach unten und über die Schulter ausstreichen
  • zur Verstärkung der erfrischenden Wirkung sanft pusten und fächeln
Wenn Sie wollen können Sie jetzt noch 1 Tr. (!) Pfefferminzöl auf die Fingerspitze geben und ablecken, dies verstärkt die anregende Wirkung.

Die Pfefferminz -Kopfmassage bei Bluthochdruck und Herz-Kreislauferkrankungen nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt anwenden.






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