Aromatherapie


Wir haben ausgebildete Aromatherapeutinnen im Team, die Sie gerne persönlich beraten



Laura Hausen,
Apothekerin, Aromatherapeutin,
Filiale Am Kaserneneck



Sarah Kutz,
PTA, Aromatherapeutin,
Filiale Am Kaserneneck


Was ist die Aromatherapie?



Aromatherapie ist eine natürliche Behandlungsform, bei der reine ätherische Öle nach traditionellen Rezepten der Naturheilkunde bei vielen Gelegenheiten hilfreich auf unterschiedliche Weise angewendet werden (z.B. Einreibungen, Massagen, Bäder, Duftlampen).
Nichts ist faszinierender als die Düfte der Natur. Sie duften nicht nur lieblich nach frischen Kräutern, aromatischen Nadeln oder exotischen Blüten, sondern sie haben auch eine erfrischende, stimulierende, stimmungsaufhellende oder entspannende oder gar berauschende, aphrodisische Wirkung.
Ob als Raumbeduftung nach einem hektischen Tag – als sinnlicher Badezusatz oder als wohltuende Massage – die sanften Kräfte der Aromatherapie steigern Wohlbefinden und Lebensfreude.

Ätherische Öle sind hoch konzentrierte Extrakte aus Pflanzen, die mittels Wasserdampfdestillation, Pressung aus Schalen oder Extraktion gewonnen werden. Die vielseitigen Eigenschaften und Anwendungsmöglichkeiten der Pflanzenessenzen resultieren aus den zahlreichen Inhaltsstoffen (bis über 400 unterschiedliche Inhaltsstoffe pro Öl! sind keine Seltenheit) und erklären so vielleicht die teilweise spektakulären Heilerfolge in der Aromatherapie. Sie erfüllt so in idealer Weise den Wunsch nach einer ganzheitlichen Therapie, da sie nicht nur die körperlichen Symptome, sondern auch den Geist und die Seele des Heilungssuchenden anspricht. Einige ätherische Öle sind sogar als Natur-Arzneimittel registriert: wie Eukalyptus, Pfefferminze, Kiefernnadel.
Ebenso bekannt sind Rose, Neroli und Lavendel für ihre angenehm ausgleichenden Eigenschaften. Die hervorragenden kosmetischen Wirkungen der ätherischen Öle werden schon seit Kleopatra gerühmt.

Die Wissenschaft hat in der Zwischenzeit die einzelnen Inhaltstoffe der Pflanzen erforscht und kennt deren Wirkungsweise. Aber größtenteils bleibt das Zusammenspiel aller Inhaltsstoffe (die bei jeder Pflanze unterschiedlich ist, sowohl von der Zusammensetzung als auch von der Konzentration) nach wie vor ein Geheimnis der Natur.

Ägypten gilt als die Geburtsstätte der Medizin und Parfümherstellung. Diese besaßen große Kenntnisse der Wirkung aromatischer Substanzen auf Körper und Psyche.

Die Chinesen kombinierten ätherische Öle mit Akupunktur und aktivierten so mit großem Erfolg die Selbstheilung des Körpers.

Die indische Ayurveda-Medizin ist mehr als dreitausend Jahre alt, und die aromatische Massage ist einer ihrer wichtigsten Aspekte.

Hippokrates, gilt als Vater der Heilkunde, er empfahl den Einwohner der Stadt Athen, als die Pest in Europa wütete an den Straßenkreuzungen aromatische Pflanzen zu verbrennen, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.

In Frankreich und England wird seit Jahren mit großem Erfolg die Aromatherapie in Zusammenarbeit mit vielen Ärzten angewandt. Der Franzose Rene-Maurice Gattefossé arbeitete Anfang des 20. Jahrhunderts mit Pflanzenessenzen, er untersuchte sie auf ihre antiseptischen Eigenschaften und ihre Fähigkeit, die Haut zu durchdringen. Er prägte den Begriff Aromatherapie.

Auch in Deutschland erfreut sich die Aromatherapie immer größerer Beliebtheit und eine Rückbesinnung auf die natürlichen Heilkräfte der Natur findet immer mehr Anhänger.

Der eine mag sie einfach nur gern riechen, der andere glaubt ganz felsenfest an die Wirkung der ätherischen Öle.

Ein Zitat von Axel Meyer (Das kleine Lexikon der Düfte):
Ätherische Öle sind mehr als nur Aromastoffe zur Aromatisierung unseres Wohnraumes. Vielleicht sind diese eingefangenen Düfte aus Blüten, Pflanzen und Wurzeln verschlüsselte Botschaften, mit denen die Natur den Menschen zu seinem Ursprung zurückführen will.
Sie sind der manifestierte Traum des Menschen, die Düfte der Natur einzufangen.
Sollte dem so sein, so wäre die Aromatherapie das heilsame Kommunikationsmittel der Zukunft durch welches Mensch und Natur wieder zueinander finden könnten.


Wie riecht der Mensch?

Warum können wir jemanden gut riechen und jemanden anderen nicht? Der Vorgang des Riechens ist ein sehr komplexer physiologischer Vorgang. In der Nase befindet sich die Nasenschleimhaut.

Sie ist bedeckt mit etwa 30 Millionen Riechzellen. Auf der Oberfläche der Riechzellen befinden sich kleine Fortsätze, sogenannte "Zilien", die in die Nase hinein ragen. An ihrem Ende befinden sich Eiweiße, die die Duftmoleküle an sich binden; dabei ist jede Riechzelle für bestimmte Duftmoleküle zuständig. Der Mensch besitzt etwa 400 verschiedene Duftrezeptoren. Besteht ein Duft aus verschiedenen Molekülen, werden verschiedene Rezeptoren angeregt, die dann die Information an das Gehirn weiter geben. Hier übersetzt das Gehirn die entsprechenden Impulse und benachrichtigt uns:

Achtung! oder mmmmh!

Ätherische Öle wirken über den Geruchssinn, der als einziger unserer Sinne direkt das Limbische System unseres Gehirn erreicht und unser seelisches Befinden direkt beeinflusst:

Wie funktioniert Aromatherapie?

Wir nehmen die Inhaltsstoffe der ätherischen Öle entweder über die Nase auf (Riechen) oder über die Lunge (Inhalation, Bad) oder über die Haut (Bad, Einreibungen) auf:

Sie durchdringen unsere Haut oder Schleimhaut und gelangen so schnell ins Blut. Untersuchungen haben ergeben, dass die Öle bereits nach ca. einer halben Stunde im Urin nachweisbar sind. Reibt man die Fußsohlen mit Knoblauch ein, hat man schon sehr bald einen Geschmack von Knoblauch im Mund. Dies zeigt: ätherische Öle verteilen sich sehr schnell im Körper und können so ihre Wirkung auf den gesamten Organismus entfalten.

Wir beraten Sie gerne bei Fragen rund um die Aromatherapie und stellen Ihnen speziell auf Ihre Beschwerden abgestimmte Mischungen zusammen.


Mehr Infos zu